Die Geschichte von Padel in Wien
Woher kommt Padel ursprünglich?
Padel entstand 1969 in Mexiko und zwar eher zufällig als geplant.
Enrique Corcuera war ein begeisterter Tennisspieler. Da er zu Hause nicht genug Platz für einen regulären Tennisplatz hatte, baute er einen kleineren Court mit Wänden rundherum.
Von Mexiko aus verbreitete sich Padel zunächst nach Spanien und Argentinien. Dort wurde der Sport in den 1970er- und 1980er-Jahren sehr populär. Ab den 2010er-Jahren breitete sich Padel schließlich weltweit aus und zahlreiche nationale Verbände wurden gegründet.
Seitdem wächst die Popularität von Padel rasant, und immer mehr Menschen entdecken diesen Sport für sich.
Weitere Details über die Entstehungsgeschichte findest du bei der International Padel Federation.
Wann kann Padel nach Wien?
Genau seit dem 1. Juli 2014 kann man in Wien Padel spielen.
Und zwar an diesem Tag wurde in der Nähe des Ernst-Happel-Stadions der erste Padel Court vom Verein Padel Union Wien eröffnet. Damit gehörte Wien zu den ersten Standorten in Österreich, an denen die Sportart öffentlich zugänglich gespielt werden konnte.
In den folgenden Jahren entstanden dadurch zusätzliche Courts in Wien und später auch in anderen Bundesländern. Laut dem ORF gab es im Oktober 2021 bereits 10.000 Padelspieler/innen in Österreich.
Warum boomt Padel besonders in Wien?
Wien passt erstaunlich gut zu Padel: wenig Platz, aber viel Bewegung.
Ein Court benötigt deutlich weniger Fläche als ein Tennisplatz und funktioniert in der Halle genauso gut wie draußen, ideal für eine dicht bebaute Stadt wie unsere.
Für viele ist Padel inzwischen zur idealen After-Work-Aktivität geworden. Das Spielen zu viert bietet außerdem eine angenehme Möglichkeit, sich mit Freunden zu treffen und gleichzeitig sportlich aktiv zu sein.
Dank der vielen Padel-Hallen kann man auch im Winter problemlos weiterspielen.
Aktualisiert am 22.2.2026 von Gérald Piletta
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